Das gesündeste Intranet: Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland

Seit 2003 sind die Spitäler Altstätten, Grabs und Walenstadt in der Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland als Verbund organisiert. Insgesamt rund 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erbringen die medizinische Grundversorgung der etwa 170.000 Menschen in der Region. Mit dieser Struktur hat die SR RWS einen wichtigen Meilenstein gesetzt und ist für die Zukunft strategisch wie operativ bestens gegenüber Mitbewerbern in der Schweiz als auch im grenznahen Ausland bestens aufgestellt. Ein Social Intranet soll nun helfen, die Kommunikation zwischen den drei Standorten zu verbessern – eine echte Herausforderung, da der größte Teil der Mitarbeiter nicht am Rechner arbeitet.

# SharePoint
# perlrot-Einführungsmethode
# Anforderungsanalyse
  • 3
    Standorte
  • 1.400
    Mitarbeiter
  • 09/2016 bis heute
    Zusammenarbeit

Die wertvollste Zeit ist die mit den Patienten

So viel Zeit wie möglich für die Patienten zu haben, das ist der Anspruch des Projektteams, das engagiert die neue Plattform entwickelt. Im ersten Schritt, der die Phasen 1 bis 3 der perlrot-Einführungsmethode umfasste, nahm das perlrot-Team gemeinsam mit dem IT-Partner ConVista die Anforderungen aus Sicht der Nutzer auf. Ein 125-seitiges Technisches Vorkonzept entstand. Doch damit nicht genug: Die Mitarbeiter wurden abgeholt, auf Änderungen der Arbeitsweisen in Richtung soziale Vernetzung eingestimmt und ihre Ideen für besondere Tools im Netz gesammelt. Bei alledem musste der Krankenhausbetrieb einwandfrei weiterlaufen.

Auch die Führungskräfte wurden umfassend einbezogen. Sie nahmen die strategische Ausrichtung vor und beschlossen eigene Aktivitäten wie einen Management-Blog beizusteuern, um die Erfolgsaussichten für ihr Gesundheitsnetz zu erhöhen. Bis zum vierten Quartal 2017 wird das Projektteam die Arbeitspakete der Phasen 4 bis 6 umsetzen. Im Fokus stehen eine perfekte Usability und entsprechende Trainings für die Nutzer. Alles muss in Zukunft wie am Schnürchen laufen, damit keine wertvolle Zeit verloren geht.

Kommunikationsinseln verbinden: spitalübergreifend die Handlungsräume erweitern

Über lange Jahre hinweg haben sich in jedem der drei Häuser und deren Abteilungen eigene Arbeitsabläufe eingespielt. Im Gesundheitswesen gibt es zudem viele gesetzliche Bestimmungen, Weisungen und Dokumentationspflichten hinzu, die die kommunikativen Spielräume zusätzlich einschränken. Zwischen diesen Kommunikationsinseln schafft das Intranet in Zukunft Verbindungen. Informationen aus den Abteilungen werden lesefreundlich in verschiedenen News-Kanälen bereitgehalten und lassen sich abteilungsweise filtern. „Getrenntes“ Wissen aus Dokumenten landet in OneNote, sodass jeder Zugriff auf Standards erhält. perlrot hat die Probleme der Teams aufgenommen und die Teilnehmer der Workshops mit Beispielen aus anderen Plattformen inspiriert, doch die Lösungen für das eigene Social Intranet haben die Nutzer selbst erarbeitet. Das war und ist die beste Voraussetzung für eine Akzeptanz der neuen Plattform. In einem Wettbewerb der Belegschaft erhielt der Intranet-Name „Cockpit“ die größte Zustimmung.

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Durch die Unterstützung von perlrot haben wir völlig neue Perspektiven für unser Intranet entdeckt. Gemeinsam konnten wir aus der Vielfalt an Möglichkeiten das auswählen, was unser Intranet „cockpit“ zu einer massgeschneiderten Lösung für unser Unternehmen macht.
Andrea Bachmann, Projektleiterin bei der Spitalregion
Steffi Gröscho, perlrot.

Das Zusammenspiel von Kommunikation/Change und der IT ist entscheidend in einem Social-Intranet-Projekt. Zwei Fachrichtungen – zwei unterschiedliche Blickwinkel. Deshalb arbeiten wir sehr eng, gern und wertschätzend mit der ConVista zusammen. Unsere Kunden erhalten so alle Unterstützung, die sie für ein solches Projekt benötigen.

Miriam Schönberg, ConVista

Schon bei der Anforderungsaufnahme eingebunden zu sein, hat sehr dabei geholfen, die Spitalregion bei der Auswahl einer geeigneten technischen Plattform zu unterstützen. So hatten wir schon früh ein recht klares Bild davon, was das neue Intranet leisten soll, damit es nach Einführung auch von den Anwendern angenommen wird und können in der Umsetzung bewährte Nutzergewohnheiten der Mitarbeiter besser berücksichtigen.

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