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INTRAversität, (Vor-)Lesung 2: Wie alles beginnt

Sehr geehrtes Auditorium, in den nächsten (Vor-)Lesungen widmen wir uns der ersten Phase: Träume! Sie werden schrittweise einen Überblick über die einzelnen Arbeitspakete erhalten. Zunächst beginnen wir natürlich am Anfang des Intranet-Projekts, denn wie Aristoteles schon sagte: „Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen.“ Ein gelungener Einstieg begründet maßgeblich den weiteren Projekterfolg. Lassen Sie uns also einen Blick darauf werfen, welchen Anstoß ein Social Intranet braucht, und an den Start gehen: Auf die Plätze, fertig, … aufgepasst!

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Können Sie sich an den Beginn zurückliegender Intranet-Projekte erinnern? Was gab den Anstoß dazu, über moderne, vernetzte Arbeitswelten nachzudenken? In der Regel handelt es sich nicht um die Entscheidung, eine IT-Lösung einzuführen, sondern es gibt konkrete Veränderungsbedarfe in einer Organisation. Social Intranet ist nie Selbstzweck, sondern ein Mittel, um die neuen Anforderungen besser zu erfüllen. Doch was sind die neuen Anforderungen, die auf Organisationen so tiefgreifend einwirken, dass sie die Arbeitsweisen von Menschen grundlegend verändern können?

Die Welt wandelt sich – gefühlt immer schneller

Die Zeiten, in denen man als schwergewichtiger Tanker erfolgreich war, sind vorbei. Mehr und mehr Unternehmen fällt auf, dass sie immer schneller auf Marktanforderungen reagieren müssen und dass die Erfolgsprinzipien von früher nicht mehr zuverlässig funktionieren. Hierarchien, Bürokratie, Ansagekultur – bei immer spezielleren und komplexeren Kundenanfragen braucht es Strukturen, in denen sich die richtigen Kompetenzträger für die Kundenanforderungen schnell zusammenfinden und produktiv vernetzt arbeiten. Agile Organisationen und Netzwerkstrukturen sind das Modell der Zukunft, verabschieden Sie sich von starren und eingestaubten Hierarchiemodellen.

Globalisierung meistern

Die Zahl der Unternehmen, die den Schritt zu internationalen Vertriebsstrukturen oder weltweiten Standortexpansionen wagen, ist stetig steigend. Internationale Kooperationsnetzwerke bringen neue Herausforderungen mit sich, die durch moderne Kollaborations- und Kommunikationslösungen optimal bewältigt werden können.

Bei Effizienz- und Innovationsdruck gegenhalten

Zwei markante Beweggründe, um sich mit vernetzten und kollaborativen Arbeitsumgebungen auseinanderzusetzen, sind Effizienz- und Innovationsdruck! Klassisches Abteilungsdenken und Führungsstile, die Bereichsdenken fördern, sind nicht mehr zeitgemäß. Und auch das Vorschlagswesen und das Ideenmanagement bedürfen häufig einer Frischzellenkur. Soziale Technologien schaffen jetzt Möglichkeiten für völlig neuartige Synergieeffekte: Sie verschlanken Prozesse, machen Wissen und Ideen sichtbar und ermöglichen bereichs- und unternehmensübergreifende Arbeiten auf einfache Weise.

Mitarbeiter der Zukunft

Immer mehr Berufstätige wollen selbst entscheiden, wann und wo sie arbeiten. Flexible Arbeitsmodelle stehen hoch im Kurs. Begriffe wie Home-Office, Work-Life-Balance, Mobilität werden diskutiert. Ein Unternehmen, das hier die richtigen Angebote entwickelt, schafft gute Voraussetzungen, um für Leistungsträger in verschiedenen Lebensphasen ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Viele Führungskräfte tun sich noch schwer mit dem Gedanken, ihren Mitarbeitern mehr Freiräume zu geben. Vielen von ihnen stellt sich die Frage, ob ein Arbeitnehmer überhaupt produktiv sein kann, wenn er nicht im Büro arbeitet. Hierbei spielt
Vertrauen die ausschlaggebende Rolle. Konzeption und konzentriertes Arbeiten erfordern eine ruhige und störungsfreie Arbeitsumgebung – das kann ein Zuhause oft besser ermöglichen als ein Großraumbüro. Kreation gemeinsam mit anderen gelingt dagegen am besten in einer anregenden Umgebung. Ein solches Ambiente kann sowohl ein inspirierender Besprechungsraum bieten als auch eine Sonnenterrasse oder der Park. Mit einer vernetzten Arbeitswelt und der dazugehörigen Vertrauenskultur entstehen schnell neue Arbeitsszenarien.

Und vor welchen Herausforderungen steht Ihre Organisation?

Fragen?

Welche Rolle nimmt die Technologie am Beginn der Intranet-Projekts ein?

Unabhängig davon, welchen neuen Anforderungen Ihr Unternehmen begegnet – denken Sie Ihr Intranet-Projekt immer groß! Die Technologie steht nie im Vordergrund, sondern die Frage, wie sie dazu beitragen kann, dass das Unternehmen besser auf die Anforderungen der Zukunft vorbereitet ist. Dabei darf man eines nicht vergessen: Mit der Technologie allein verändert sich noch nichts. Wenn die Organisation sich anders aufstellen möchte, gehören die Strukturen, die Kultur und bestehende Steuerungsinstrumente ebenfalls auf den Prüfstand.

Das war’s für heute! Danke für Ihre Aufmerksamkeit. Beim nächsten Mal gibt’s Inspirationen zu neuen Möglichkeiten der Kommunikation und der Zusammenarbeit.

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