Babetteria 40 : Sechs Vorteile von Enterprise 2.0 für die Personalabteilung

Eine soziale Kommunikations- und Kollaborationsplattform bietet jeder Fachabteilung neue Chancen. Bei Gesprächen mit HR-Verantwortlichen merke ich jedoch oft, dass ihnen der Mehrwert noch nicht immer klar ist. Deshalb habe ichhier sechs Vorteile von Social Intranets zusammengetragen, deren gute Argumente sicher auch die Personalverantwortlichen für das Projekt begeistern können.

Self Services

Es ist Zeit für Personalentwicklung statt Verwaltung! Unnötiger Verwaltungsaufwand kann eingespart werden, wenn beispielsweise das Anfordern von Arbeitszeugnissen oder das Beantragen von Weiterbildungsmaßnahmen digital über das Intranet erfolgt. Dort finden selbst die am häufigsten auftretenden Fragen an die Personalabteilung Platz. Über Workflows und Formulare lassen sich Prüf- und Freigabeprozesse einfach handhaben. Formulare können nicht eingereicht werden, wenn relevante Informationen fehlen – hier vereinfachen automatische Erinnerungen das Prozedere. Die Erhebung der Performance-Review-Daten kann Wochen dauern, viel schneller geht es über das Intranet. Ab jetzt können Sie sich auf aktive und kritische Aktivitäten konzentrieren!

Attraktiver Arbeitgeber sein

Ein 2.0-Arbeitsklima ist an sich schon ein Trumpf. Gerade jüngere Bewerber, bei denen „Posten und Teilen“ in Fleisch und Blut übergegangen ist, schätzen es, wenn sie die Arbeitsweisen aus dem privaten Umfeld auch im Job anwenden können.

Qualifizierung direkt im Unternehmen

Der Schlüssel zur erfolgreichen Unternehmensentwicklung liegt in der Personalentwicklung. Durchforsten Sie die MySite im Intranet, um die verborgenen Fähigkeiten in Ihrem Unternehmen zu entdecken, bevor Sie Aufgaben auslagern. Für viele neue Herausforderungen finden sich engagierte Mitarbeiter, die sich weiterentwickeln wollen. Nutzen Sie auch die eigenen Talente und Kompetenzen, um Mitarbeiter weiterzubilden. Außerdem können Mitarbeiter ihr Wissen im Intranet mit anderen teilen. E-Learning-Angebote, Präsentationen und Videos sind wahre Fundgruben für geballtes Unternehmenswissen.

Enge Mitarbeiterbindung

Der Verlust von Mitarbeitern und die Rekrutierung neuer verursacht hohe Kosten: Agenturkosten, verlorene Produktivität, Einarbeitungsaufwand. Mögliche Ursachen von Fluktuation können die Lohnstruktur oder das Verhältnis zu Führungskräften sein. Die häufigste Ursache ist aber das mangelnde Gefühl, Teil von etwas viel Größerem als nur einem Job zu sein. Das Zugehörigkeitsgefühl wird durch ein soziales Unternehmensnetzwerk gestärkt – und das sogar bei längerer Abwesenheit. Telekom-Mitarbeiter können sich beispielsweise während der Elternzeit mit dem Programm „Stay in Contact“ auf dem Laufenden halten.

Effiziente Einarbeitung von Mitarbeitern

Wie oft werden neue Mitarbeiter am ersten Arbeitstagtag im Büro vorgeführt und merken sich bei all dem Neuen weder Richtlinien noch Namen. Das muss nicht sein. In einem extra dafür eingerichteten Bereich des Social Intranets können sich Neulinge die wichtigsten Infos selbst abholen und erste Bekanntschaften mit neuen Kollegen schließen. So angeleitet, können sie die ersten Schritte in ihrem eigenen Tempo machen.

Stimmungsbild einfangen

Mitarbeiterbefragungen sind oft sehr aufwendig und werden deshalb nicht besonders häufig durchgeführt. Mit einem Social Intranet können Sie jede Woche ohne großen Aufwand eine Umfrage machen und sich Feedback und ein Stimmungsbild einholen. Fragen Sie in der Community, wie die Dinge besser sein könnten.

So, das sind natürlich nicht alle Vorteile von Social Intranets. Aber allein diese sechs reichen doch aus, um über die Einführung einer sozialen Kommunikations- und Kollaborationsplattform nachzudenken, oder?

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Dienstag, Mai 12th, 2020 at 1:03am
Bei den Praxisanwendungen konnte ich mich voll austoben. https://t.co/9Kcp6VsPuH
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Steffi Gröscho @groescho
In der neuen “changement!” gibt es einen Artikel zur Führung in Zeiten von #Corona.
Mein Beitrag: Mitarbeiterbeteiligung im Krisen-Handling, hinter dem die Energie des #WirVsVirus, steckt - ganz ohne Lösung in einer Software. Inzwischen praxiserprobt.
Schicke meinen Part gern zu. https://t.co/KK38YmBvGr
Dienstag, April 28th, 2020 at 8:07pm
Tipps für gute Online-Meetings mit #MicrosoftTeams zum Download https://t.co/NbGK5pUB2r
Erfahrungen der Office-365-Pilotgruppen für die Moderation und für die Teilnehmenden.
Mein persönlicher: perlrot lackierte Fingernägel sind ein echter Hingucker ;o) https://t.co/KwiEPz93vp
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Sonntag, April 26th, 2020 at 3:48am
Nach dem Sprung ins kalte Wasser sollten alle an der Schwimm-Technik arbeiten. 💦 https://t.co/6fWa14wPis
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Ulf Kossol @manoeverkritik
Danke liebes @StaffbaseHQ Team für diese tolle digitale Voices heute. Hat mir viel Spaß gemacht. Hier meine 5 Thesen zum weiter diskutieren @TimMiksa @frankx

#vcs20 #employeeexperience #digitalworkplace https://t.co/uQrw7sshNw
Freitag, April 3rd, 2020 at 5:25pm
Nicht einmal ein Viertel der Beschäftigten arbeitet jetzt im Homeoffice. Ein unnötiges Ansteckungsrisiko. Gründe: Fehlende technische Infrastruktur und mangelnde Einstellung vieler Chefs. Wir hätten da einen Plan für Beginner! #digitalworkplace (Quelle https://t.co/UyX7VDIhw7)
Mittwoch, März 25th, 2020 at 2:42am
Wow, Deutschland war am WE digitaler Spitzenreiter in der Welt! Schirmherr Prof. Braun, Chef des Bundeskanzleramtes, erklärt #WirvsVirusHackathon auf https://t.co/a6R5VD4ydA
u. klingt dabei eher wie digitaler Community Manager oder Digitalisierungsberater denn ein Politiker. ❤️

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